Unser Logo

Unser Logo zeigt „Philippus“, der auf der Straße nach Süden dem äthiopischen Schatzmeister begegnete und ihn taufte. In einem Relief an der Außenwand der Kirche ist diese Geschichte aus dem Neuen Testament (Apostelgeschichte 8) dargestellt. Eines dieser Bilder war Grundlage unseres Logos.Betonrelief Philippus an der Kirchenaußenwand

Es trägt deutlich eine Kreuzesgestalt. Sie strahlt durch die nicht- rechtwinkligen Achsen Dynamik aus. In der Vorwärtsbewegung eröffnet sich ein weiter Raum. Eine Gemeinde, die sich an den Gekreuzigten hält, ist immer unterwegs zu Menschen, die am Rande stehen. Unterwegs zu Menschen die Ermutigung brauchen. Sie gibt den „Fingerzeig auf Gott“ und sein heilvolles Handeln. Manchmal bremsend, manchmal nach vorne weisend.

 Einladend und freundlich wollen wir sein, ein Herz haben für die, die oft unbeachtet am Rande stehen. So engagieren wir uns im diakonisch-sozialen Bereich (Diakonieverein, Münchner Tafel), im Umweltschutz (Umweltteam, Kinder-Umwelt-Gruppe) und pflegen die Kontakte zu unserer afrikanischen Partnerkirche in Tansania (Njombe). Unser Miteinander feiern wir in Gottesdienst und vielen Festen. So laden wir ein zum Gespräch unter Freunden.

Der Slogan bei unserem Logo stammt aus dieser neutestamentlichen Geschichte:

Apostelgeschichte im 8. Kapitel

Der Kämmerer aus Äthiopien
26 Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. 27 Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, welcher ihren ganzen Schatz verwaltete, der war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. 28 Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja.
29 Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! 30 Da lief Philippus hin und hörte, daß er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? 31 Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen.
32 Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser (Jesaja 53,7-8): »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. 33 In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.«
34 Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? 35 Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Wort der Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesus.
36 Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, daß ich mich taufen lasse?
Vers 37 findet sich erst in der späteren Überlieferung: »Philippus aber sprach: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so kann es geschehen. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus Gottes Sohn ist.«
38 Und er ließ den Wagen halten, und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. 39 Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus, und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich.
40 Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.