Wir freuen uns, dass Sie sich für die Philippusgemeinde München (Chiemgaustr. 7, 81549 München) interessieren. Als Gemeinde am Stadtrand von München sind wir "Tor gen Süden". Sind Sie auf dem Weg in die Berge Richtung Salzburg, kommen Sie doch vorbei. Unsere Kirche ist meistens offen.

Ihr Pfarrer Klaus Pfaller und Ihr Diakon Rainer Fuchs

Liebe Gemeinde,

die sechsjährige Amtsperiode des Kirchenvorstands geht im Herbst zu Ende. Am 21. Oktober ist Kirchenvorstandswahl. Kirchenvorstandswahlen sind wichtige Stationen im Leben unserer Gemeinde. Sie sind Gelegenheit zu zeigen: "Ich glaub. Ich wähl."
-    Die Wahlvorbereitungen bieten Anlass, der Öffentlichkeit unser Profil zu zeigen.
-    Diejenigen von Ihnen, die bereit sind zu kandidieren, setzen ein Zeichen, wofür sie mit Zeit, Kraft und Ansehen stehen.
-    Sie alle können am Wahltag mit bestimmen, wer mit welchen Zielen in den nächsten sechs Jahren unsere Gemeinde leiten soll.
Hier nun die wichtigsten Informationen zur Wahl:
Wählen dürfen alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag 14 Jahre alt und konfirmiert bzw. aufgenommen sind oder mindestens 16 Jahre alt sind und seit drei Monaten in unserer Kirchengemeinde wohnen.
Wählbar sind Gemeindemitglieder ab 18 Jahren.

Unter der Reihe "Botschaft aktuell" bieten wir einmal im Monat einen Themen- und Begegnungsabend an. Diese finden immer an einem Donnerstag um 19.00 Uhr in der Kapelle der Philippuskirche unter der Leitung von Pfr. Klaus Pfaller oder einer Referentin/eines Referenten statt. Themenwünsche und Vorschläge nehmen wir gerne in unsere Reihe mit auf!

26. April 2018: "Ist die Opfertheologie überholt?"
Jesus Christus am Kreuz war von Anfang an ein Ärgernis. Das schrieb schon Paulus. Und er beharrte darauf, dass das ein Geschehen für uns ist. Um das plausibel zu machen, gab es in der Geschichte des Christentums einige Erklärungsversuche, die Jesus als notwendiges Opfer beschrieben. Können wir diese Erklärungsmodelle heute noch mitdenken und mitgehen?

17. Mai 2018: "Darf man heute noch von Auschwitz sprechen, oder schon nicht mehr?"
Auschwitz gehört in das Zentrum der demokratischen Erinne-rungskultur. Leicht, oder gar leicht genießbar, war diese nie. Seit aber rechtsradikale Politiker das Holocaust-Mahnmal in Berlin als Schandmal verunglimpfen und trotzdem gewählt werden,  ist eine Veränderung der Geschichtssicht eingeläutet. Die Büchse der Pandora ist geöffnet. Die scheinbare  Einhelligkeit der demokrati-schen Meinung nicht mehr gegeben. Auf was müssen wir uns einstellen?

Herzliche Einladung! Wir freuen uns auf Ihr Kommen!